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Die Borie, ein einfacher Unterstand aus Trockenstein, erzählt von einer Lebensweise, die eng mit Landschaft, Herden und Wegen verbunden war. Der Beitrag zeigt, wie Schäfer Wasserstellen, Weiden, Schutzplätze und alte Pfade lesen und miteinander verbinden mussten. Transhumanz erscheint dabei nicht nur als Bewegung durch die Landschaft, sondern als tiefes Wissen darüber, wann man weiterzieht – und wo man anhalten kann.
Im Jahr 2026 stehen Weidelandschaften und Hirten weltweit im Mittelpunkt. Die Transhumanz ist dabei weit mehr als der saisonale Wechsel einer Herde: Sie ist eine besondere Lebensweise zwischen Bergen und Ebenen, geprägt von Wegen, Jahreszeiten, Begegnungen und überliefertem Wissen.
Auf den alpinen Sommerweiden folgen Herden und Schäferinnen und Schäfer dem Rhythmus von Vegetation, Wasser und Wetter. Der Beitrag erzählt, wie die Herde die Landschaft mitprägt, warum Wollqualität bereits am Ort ihres Ursprungs beginnt und weshalb Freiheit auf der Alm immer auch Verantwortung bedeutet.
Die Waldbrände im Süden Frankreichs zeigen, wie verletzlich mediterrane Landschaften geworden sind. Wanderweidewirtschaft kann Feuer nicht verhindern, doch sie trägt dazu bei, Flächen offen zu halten, dichte Vegetation zu begrenzen und vielfältige Kulturlandschaften zu bewahren. Der Beitrag erzählt, wie Herden, Schäferinnen und Schäfer seit Generationen Landschaften zwischen Provence und Alpen mitprägen.